Restless Legs Syndrom Selbsthilfegruppe

Wilhelmshaven und Friesland

Häufig gestellte Fragen

FAQs - Häufig gestellte Fragen

Es ist eine sogenannte Augmentation eingetreten, d. h. ein immer früher und stärker werdendes RLS. Diese wurde durch das L-Dopa hervorgerufen. Sie müssen unbedingt auf einen lang wirkenden Dopaminagonisten umsteigen. Für die Behandlung von RLS stehen Adartrel (Ropinirol), Sifrol (Pramipexol) und das Neupro-Pflaster zur Verfügung.

Ja, das RLS tritt oft gehäuft in Familien auf.

Nein. Restless Legs hat mit Parkinson nichts zu tun und führt auch nicht dazu.

Die Ursache der Erkrankung ist noch nicht komplett erforscht, daher kann man sie nicht heilen. Man kann sie aber medikamentös ganz gut behandeln.

Die Ursachen des primären RLS sind noch nicht ausreichend erforscht. Man vermutet, dass die Ursache in einer Störung des zentralen Nervensystems liegt. Das sekundäre RLS wird von einigen Medikamenten (z.B. Antidepressiva, Neuroleptika, Lithium, Koffein) oder anderen Erkrankungen ausgelöst. Das kann eine Niereninsuffienz, Diabetes oder Darmerkrankung sein. Vor allem Patienten mit einem Eisenmangel haben häufig mit Restless Legs zu tun. Eisen wird u.A. für  das Enzym benötigt, das im Gehirn für die Herstellung von Dopamin gebraucht wird. Eine der Ursachen für RLS scheint ein gestörter Dopamin-Stoffwechsel zu sein.

Ja. Bei der Diagnose sollten aber folgende Erkrankungen ausgeschlossen werden: Wachstumsbeschwerden (treten nur über kürzere Zeit auf), ADHS (einige Kinder, bei denen ein ADHS diagnostiziert wurde, haben in Wirklichkeit ein RLS. Leider ist das bei den Kinderärzten noch nicht so bekannt), rheumatische oder bösartige Erkrankungen, Schlafapnoe, Tourette-Syndrom, Narkolepsie. Nur durch eine richtige Diagnose kann eine Falschbehandlung ausgeschlossen werden. Ein kindliches RLS und/oder periodische Beinbewegungen können sehr gut  im Kinderschlaflabor nachgewiesen werden.

 

 

 

Häufige Fragen zu RLS

 

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Was sind die Ursachen

 

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